Göteborg


©Linda Ruffmann  / pixelio.de


Fattig är inte den som har lite utan den som behöver mycket!

Arm sind nicht die wenig haben, sondern viel brauchen!

 

Hej! Välkommen in Göteborg.

Diesen Satz habe ich früher öfter gehört, denn in Göteborg saßen einige der großen schwedischen Reiseveranstalter. Hier habe ich mein erstes schwedisches Frühstücksbuffet mit Hering und die schicksten Klamotten zu damaliger Zeit bei H&M eingekauft. Darauf war ich mächtig stolz. Und dann kamen sie nach Deutschland und haben die Städte mit ihren Shops überflutet. Die Masse nahm zu und die Qualität ab und ich hatte einen Geheimtipp weniger.

Aber Schweden ist ja nicht nur das Land von Ikea und H&M, auch wenn einige das glauben.

Wunderschön zB. die Winter an der Norwegischen Grenze. Aber jetzt erst einmal nach Göteborg.

 

Göteborg – das Tor zu Westschweden – ist eine kleine Küsten- und eine Arbeiterstadt (Volvo, SKF)

Göteborg ist umtriebig. Hier findet man mehr Messen, Kongresse oder Veranstaltungen als in der Hauptstadt Stockholm. Die meisten Menschen hier sind ehrlich, humorvoll und direkt. Arroganz ist den Schweden fremd.

 

Museumsfreunde, Kulturinteressierte, Naturliebhaber und Shoppingbegeisterte kommen hier auf ihre Kosten.

Neben eleganten Einkaufsstraßen verfügt Göteborg außerdem über eine große Kultur-Szene und ist mittlerweile in der Food-Szene als "Hot Spot" bekannt. Die Schalentiere von der Westküste zählen zu den besten der Welt.

Jede Menge junge Talente tummeln sich in dieser quirligen Stadt. Kein Wunder, dass sowohl Designer - als auch andere Kreative hier ihre Geschäfte oder Boutiquen haben. Bummeln Sie durch die kleinen, gepflasterten Straßen des historischen Haga, mit ihren unzähligen Antiquitätengeschäften, Krimskramsläden, Designer- oder Secondhandboutiquen. Oder besuchen Sie die größte botanische Gartenanlage mit mehr als 16.000 Pflanzenarten.Eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff oder eine Fahrt mit dem Boot durch die urigen Kanäle, rundet den Stadtbesuch auf eine bequeme Art und Weise ab.

Nicht vergessen, einen “Fika” (meist Kaffee mit einem Gebäckstück) in einem der vielen Cafés zu trinken.

 

Unbedingt sollte man sich die faszinierende Inselwelt anschauen. Die autofreien südlichen Schären sind in nur einer Stunde vom Zentrum leicht erreichbar mit Straßenbahn und Boot. Hier findet man kleine Küstenorte, einsame Strände, urige Wirtshäuser und viel Natur.  Zu den nördlichen Schären kommt man mit den kostenlosen Autofähren.

 

 

Anreise: Göteborg ist einfach von Deutschland zu erreichen. Es gibt zahlreiche Flugverbindungen nach Schweden. Sogar mit Billigfliegern. (Flughäfen Landvetter und Säve). Oder per Bahn oder Fernreisebus.

Die meisten nutzen jedoch den Landweg von Deutschland dem Auto oder Wohnmobil über die Öresundbrücke

oder nutzen die Fährverbindungen nach Schweden. Bequemer ist es die Nachtfähre zu nehmen, die abends in Kiel ablegt und morgens in der Nähe des Zentrums in Göteborg anlegt. Alternativ die Fähre der TT- Linie Travemünde-Trelleborg und dann weiter mit PKW oder Wohnmobil nach Göteborg.

 

Aber auch auf dem Landweg kommt man über die Öresundbrücke dorthin. Für die Benutzung der Öresundbrücke sind jedoch Mautgebühren fällig. Wohnmobile zahlen zwischen 40 bis 94 Euro für die einfache Fahrt.

Der häufigste Anreiseweg führt jedoch mit dem Auto oder Wohnmobil per Fähre nach Schweden. Reedereien, die über Nacht übersetzen und die Buchung einer Kabine verlangen, berechnen für zwei Erwachsene mit Wohnmobil bis 250,- € - für eine Fahrt! Und wer sich nicht genau festlegen will, wann er hin- oder rückfahren möchte, der zahlt für sein "Flexiticket" noch mehr. Aber das flexible Ticket erspart zumindest den Stress, wenn man den Hafen nicht pünktlich erreicht...

 

Übernachten: Das schwedische Jedermannsrecht erlaubt offiziell das Campen in freier Natur! viele naturnahe Rastplätze laden zum Anhalten und Verweilen ein. Einsam in freier Natur zu stehen verbinden viele mit dem Gefühl on Freiheit und Abenteuer und es ist natürlich auch sehr romantisch.Aber  Annehmlichkeiten wie sanitäre Anlagen, Wasser tanken, Chemietoilette entsorgen und Restaurant oder Internet sind nicht vorhanden. Daher wird ab und zu evtl. ein Stellplatz  oder Campingplatz benötigt. 500 Campingplätze sind allein im Verband der Campingplätze Schwedens eingetragen, bei Schweden Camping (SCR). Daher verweise ich hier nicht auf einzelne Plätze in der Region. In Nationalparks und Naturschutzgebiete kann Camping verboten sein, oder es gibt hier auf jeden Fall strengere Regeln.