Fehmarn


Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
Augustinus Aurelius

 

Ab in den Norden

Wer denkt, dass ein toller Strandurlaub nur am Mittelmeer möglich ist, der kennt nicht die Küsten an der Nord- oder Ostsee. Wir haben für unsere Mädel-Tour eine Woche Zeit und entscheiden uns für die Ostsee-Insel Fehmarn.

 

Reiseplanung:

Dieses Mal entfällt die Suche nach Reisejournalen, Internetrecherchen und die Bestellung von Straßenkarten und Infomaterial beim ADAC. In meinem Bücherschrank finden sich Unmengen von Büchern oder alten Unterlagen. Das muss genügen. Wie wir hinkommen wissen wir, das Update erfolgt dann vor Ort. Wir werden uns einfach "treiben lassen" und sehen, zu was wir gerade Lust haben. Das wird dann gemacht.
Da wir wahrscheinlich zum Wohnmobil-Stellplatz des Campingplatz am Wulfener Hals fahren, ist vermutlich sowieso für jede Menge Abwechslung gesorgt. Eine Woche ist kurz und über Langeweile werden wir bestimmt nicht klagen.
Fahrräder sind auch dabei, um die Insel zu erkunden. Nur Surfanzug werde ich dann vor Ort ausleihen, falls ich surfen will. Auf jeden Fall möchte ich gerne SUP - also Stand-Up-Paddeling ausprobieren. Wie gesagt, es heißt Stand-Up - aber nass wird man sicherlich trotzdem
😁 Hoffen wir nur, dass das Wetter es gut mit uns meint und die Sonnenstunden Anfang September noch nicht "aufgebraucht" sind.

 

Warum Fehmarn?

Was macht die Insel in der Ostsee so einzigartig? Vielleicht, weil sie bis zur Wiedervereinigung Deutschlands die einzige Insel war? Oder weil die Insel durch ihre besondere Lage mit mehr als 2000 Sonnenstunden zu den Top Sommerzielen in Deutschland gehört? (Mehr Infos s.u.)
Reisen wir also zurück in meine Vergangenheit.  Anfang der 80er Jahre war ich auf der Insel tätig und habe hier gelebt. Bis auf eine kurze Stippvisite war ich schon lange nicht mehr hier. Ich bin gespannt, wie sich alles verändert hat. Gibt es noch die alte Lieblingskneipe "bei Mopsi", das Café mit dem selbstgebackenem Kuchen an der Steilküste in Katharinenhof, die Aalkate in Lemkenkafen oder den Landgasthof Petersen? Lassen wir uns überraschen. Aber erst steht uns eine längere Anreise bevor.
Anreise: über Route A7 Hamburg -Lübeck - Vogelfluglinie
Von Hamburg über die A1, ab Oldenburg auf der B 207 (E47) über die Fehmarnsundbrücke

600 km / 5,5 Std. lt. Maps für Pkw's

2 Mädels starten durch ...

Camping Wulfener Hals, 5.9.2016  

Unser Wohnmobil steht startklar und fertig gepackt im Hof. Ein kurzer Halt am Supermarkt und schon kann es losgehen. Ca. 600 km liegen vor uns. Die Hauptferienzeit ist vorbei, deshalb kommen wir ohne Stau gut voran. Geübt im Lenken des Wohnmobils sollten wir gegen Abend da sein. Allerdings macht uns eine Baustelle hinter Kassel einen Strich durch die Rechnung... Wir kommen erst am späten Abend in der Dunkelheit an.

 

Wir haben ja bereits Erfahrungen gesammelt, wie es ist, gemeinsam im Wohnmobil unterwegs zu sein. Eigentlich teile ich mein Bett nicht gerne, aber bei zwei Freundinnen ist das für 1 Woche kein Problem. Schließlich wollen wir ja nicht jeden Abend alles umbauen, bevor wir ins Bett gehen.
Lilly hat ihren eigenen Schlafplatz im Fußraum der Beifahrerseite. Aber vermutlich wird sie zu später Stunde sowieso unbemerkt den Logenplatz auf dem Fahrersitz einnehmen. Schließlich muss sie uns gegen ungebetene Besucher beschützen. Notfalls habe ich auch Pfefferspray ...
Wir erreichen über die 926 m lange Fehmarnsundbrücke die Insel, die zwischen Kieler und Mecklenburger Bucht liegt. Die Fehmarnsundbrücke verbindet die Insel mit dem Festland und beim Überqueren der Brücke genießen wir ein spektakuläres Panorama. Wir folgen dem Hinweis des Campingplatzes und nehmen die erste Abfahrt hinter der Fehmarn-sundbrücke Richtung Avendorf, weiter auf der K43 Blieschendorfer Allee nach Burg. Erster Kreisel Richtung Wulfen, dann zum Wulfener Hals, wo unser "Zuhause auf Zeit" für die nächsten Tage liegt. (Weg lt.Navi über Blieschendorf oder Avendorf für Wohnwagen nicht geeignet)
Mein Herz klopft und ich freue mich, wieder hier zu sein. Es kommt so etwas wie  "Heimatgefühl" auf, auch wenn ich heute gar nicht mehr richtig sagen kann, wo meine Heimat ist. Wie sagte einmal mein Sohn zu mir: "Du bist doch überall Zuhause, wo Du ein Haus und einen Garten hast". 
Richtig! Den Garten habe ich hier zwar nicht, trotzdem ist der 5* Campingplatz für ein paar Tage jetzt unser Zuhause.
Da wir sehr spät ankommen, stellen wir uns auf den Parkplatz und verschieben alles andere auf morgen. Nur noch mal kurz orientieren, was essen und dann in die Koje. Morgen ist auch noch ein Tag!

Camping- und Ferienpark Wulfener Hals, Wulfener Hals Weg 100, 23769 Fehmarn ,www.wulfenerhals.de
GPS: 54°24'22"N, 11°10'37"E
Start:  52.929 km
Ende: 53.632 km
TKM:       703 km

Burgstaaken - Burg

Camping Wulfener Hals, 6.9.2016  

Der Tag fängt perfekt an. Morgens um 7.00h sehe ich aus dem Fenster vom Bett schon auf den Binnensee. Die Sonne scheint. Wunderbar!!!
Nach dem Aufstehen ein Kaffee, dann zur Rezeption und eine erste Erkundungstour über den Campingplatz. Der Campingplatz Wulfener Hals bietet so ziemlich alles, was man sich in irgendeiner Form für seinen Urlaub wünscht. Deshalb wollten wir das ja auch testen!

Erstes Ziel: Zum Wasser! Wir bleiben am Strand im Bistro hängen und trinken einen Espresso - in der Sonne im Strandkorb sitzend, mit Blick auf die Ostsee. Besser kann der Tag nicht anfangen!

 

Nachdem wir gestern in der Dunkelheit angekommen sind, parken wir jetzt unser WoMo so um, dass wir Strom haben. Neben uns noch 3 weitere WoMos von Surfern, ansonsten tummeln sich die meisten Urlauber auf dem Campingplatz bzw. auf den Stellplätzen am See.  Da hier wenig los ist, bleiben wir hier stehen. Hier stehen wir gut!

 

Dann heisst es, sich häuslich einrichten, Räder vom Wohnmobil runter und die "neue Heimat" erst einmal erkunden. Mit dem Rad geht es zum etwa 3 km entfernten Hafen in Burgstaaken. Für Silke gibt es ein obligatorisches Krabben-Brötchen und für mich einmal Bismarck-Hering. Dazu ein echtes "Flens" - und ich lass es "ploppen". Nächste Station U-Boot-Museum, für das allerdings 7,- € fällig sind. Mir genügt ein Foto. Ich war vor langer Zeit bereits auf dem U-Boot. Zu eng, für jemand mit leichter Platzangst.
Weiter nach Burg. Zunächst an der Nikolai-Kirche vorbei, die Hauptstraße entlang bis zum Ende. Freude: Mopsi's Kneipe gibt es tatsächlich noch. Ansonsten hat sich die Hauptstraße ziemlich verändert. Die alten Häuser stehen zwar noch, aber in jedem Haus ein Geschäft. Fast wie an der Strandpromenade auf Mallorca. Für mich etwas zu viel Rummel...
Zurück dann wieder durch Burgstaaken, entlang der Düne Richtung Wulfener Hals. Zum Abendessen gibt's heute Spaghetti, dazu machen wir eine Flasche Rotwein auf. Ein schöner Tag!

 

Camping Wulfener Hals,  7.9.2016 

Ich habe Kopfschmerzen  - ob 's Trigeminus ist, oder vielleicht die Schuld vom Rotwein kann ich nicht genau sagen.

Allerdings legt mich das für heute ziemlich lahm. Ich bleibe vor dem Womo sitzen und "tue rein gar nichts". Erholung nennt man das, oder?


Dann lasse ich mich überreden und wir gehen nochmal mit Lilly zum Strand. Silke will in der Ostsee baden und ich setze mich auf einen Stein und schaue zu. Dann ein stechender Schmerz und ein Schrei - ich werde 2x von einer Biene in die Wade gestochen. Na prima, das hätte ich jetzt nicht gebraucht...


Später wird der Grill angeworfen. Im gut sortierten Supermarkt decken wir uns mit Fleisch, Würstchen und einem sehr leckeren Gurkensalat ein. Vermutlich vom Grillgeruch angezogen, kommt einer der Surfer bei uns vorbei, trinkt ein Wein mit uns und lädt uns ein, nach dem Essen rüber zu kommen. Nehmen wir dankend an. Aber im Gegensatz zu uns, kippen sie zwar heftig Alkohol, bieten uns aber nichts an.
Einer kann nicht mehr stehen und schläft auf seinem Stuhl ein. Als guter Nachbar, helfe ich seiner Frau, ihn ins Womo zu bugsieren 😁
Wie der wohl morgen auf dem Brett steht?

 

Dann zieht es uns zurück in unsere eigenen vier WoMo-Wände.

 


Burg - Lübeck-Travemünde

Burgstaaken, 8.9.2016

Rad fahren auf der Insel ist toll. Macht richtig viel Spaß, da hier alles flach ist (und man samstags schon sehen kann, wer sonntags kommt ;) Daher schwingen wir uns auch heute wieder aufs Rad und fahren nochmal zum Hafen Fisch essen. Vielleicht klappt es ja auch noch mit einer Kutterfahrt.

Leider fährt kein Schiff raus, mit dem wir fahren könnten. Der eine Kutter hat eine Hochzeit an Bord und das grosse Schiff eine Beerdigung...
Deshalb entschließen wir uns weiter zum Südstrand zu fahren. Hier kann Silke an den langen, breiten Strand und ich kann in der IFA mal vorbei schauen. Vorher aber bei den Charchullas in der Surfschule "Guten Tag" sagen. Schließlich haben wir früher unsere Freizeit hier verbracht.
Bea steht hinter dem Tresen und hat mich tatsächlich noch erkannt. Kaum zu glauben, aber es freut mich sehr. Plaudern über alte Zeiten, ein Drink in der Sonne, dann sagen wir tschüss.

Silke will in die Ostsee zum Baden und in der Sonne liegen, ich muss wegen Lilly an der Promenade bleiben, denn Hunde dürfen nicht an den Strand.

Gott sei Dank gibt es eine wunderbare Strandbar, dort warte ich bei einem Aperol auf Silke. Auf dem Heimweg nochmals zum Hafen,  Souvenirs für Silkes Familie kaufen, dann geht's zurück zum Campingplatz. Lilly hat gut durchgehalten, wir sind immerhin ca. 10 km geradelt und sie ist nebenher gelaufen.

 

Zum Abschluss des Tages wird nochmals gegrillt. Im Camping-Supermarkt kaufen wir wieder Fleisch und Salat für den heutigen Grillabend. Danach genießen wir einen wahnsinnig schönen Sonnenuntergang am Strand. Lilly tobt durchs Wasser und versucht immer noch, die Wellen zu fangen. Wir genießen die Stille und das Meer.

Travemünde,  9.9.2016

Langsam wird es auch auf unserem "Außenstellplatz" voll. Schon heute Nacht sind einige neue Camper angereist. Alles Surfer - und scheinbar eine Clique. Einige bleiben sogar den ganzen Sommer, oder kommen zumindest jedes Wochenende.
Das Wetter ist immer noch traumhaft und wir würden am liebsten auch hier bleiben.

 

Trotzdem entschließen wir uns zur Abreise, denn wir wollen noch eine Nacht in Lübeck/Travemünde bleiben. Noch ein wenig Kultur und Stadtleben genießen. Vorher aber noch ein Abstecher zur Steilküste nach Katharinenhof.

Wir parken auf dem Parkplatz für Womos (Straße linke Seite), dann runter zum Strand, dort wo alle Autos parken. Hier ist allerdings der Strand nicht schön. Wir essen unsere Brötchen und treten dann die Fahrt Richtung Lübeck an. Bei Sonnenschein genießen wir nochmals den Blick auf die Fehmarnsundbrücke.

 

Ein Stau auf der Autobahn führt uns dann über die B75 Bad Segeberg, die Küste entlang nach Travemünde. Hier wollen wir heute auf dem Stellplatz übernachten. Der SP Yachthafen ist gut ausgeschildert. Kosten 12,- € /Übernachtung.  Wir gönnen uns den Blick auf den Hafen in der ersten Reihe für 2,- € Aufpreis. (Strom 3,- €, Dusche 2,- €, Toilette 0,50 € im extra Container) Das ist es uns wert!

 

Jetzt ist Sightseeing Lübeck angesagt. Lt. Platzwart sind es ca.100 m zur Bushaltestelle nach Lübeck. Tatsächlich geschätzte 400m. (Bus Nr. 30 + 40, pro Fahrt 2,60€,  ca. 25 Min. Fahrt). Leider bleiben uns nur etwa 2 Std. für eine Kurz-Besichtigung, für mehr langt die Zeit nicht. Lilly wartet schließlich auf uns im Womo.

Daher fahren wir zurück. Noch kurz umziehen,  dann geht's zum Fisch essen in den Hafen. 9,90 € für 2 große Schollen mit Bratkartoffeln. Nach einer Scholle gebe ich auf. Silke kämpft sich tapfer weiter. Noch ein kurzer Verdauungsspaziergang vorbei an den Fischkuttern, danach gibt es einen Kaffee vor dem Wohnmobil mit "Sea Views".


Heimreise

On the Road, 10.9.2016

Wenn man schon einen Platz in der ersten Reihe hat, dann muss man das auch genießen. Mit einem Kaffee in der Hand und Blick auf den Hafen nehmen wir Abschied vom Norden. Jetzt geht es wieder Richtung Heimat.

Allerdings habe ich gestern erfahren, dass Karl's Erlebnisdorf (man könnte auch sagen "Erdbeer-Dorf") nur ca. 5 km entfernt liegt. Dh. wir können ohne große Umwege dort vorbei fahren. Daher lade ich Silke zum Frühstück dorthin ein. Ich kann mir vorstellen, dass es ihr gefällt.

So landen wir, auch ohne Kleinkinder im Gepäck, auf dem Erlebnishof - und bestellen uns ein super Frühstück, mit hausgemachter Erdbeermarmelade, Kürbismarmelade (wird gerade in der Schauküche hergestellt) und hausgemachter Wurst und Schinken. Superlecker! Das Ganze für nur 5,- €.

Da wir für die Traktorfahrt und den Streichelzoo oder die Kartoffelrutsche zu alt sind, bleibt nur ein kurzer Halt im Einkaufsparadies. Hier kann man ja so schöne und leckere Sachen kaufen ... Ich entscheide mich für Erdbeer-Maracuja-Marmelade und einen irre gut schmeckenden Brotaufstrich.

 

Ein weiterer Stopp in Timmendorf entfällt wegen Parkplatzmangel. Ich schwöre, ich hab's versucht. Aber absolut aussichtslos. Ganz Norddeutschland ist auf dem Weg Richtung Wasser und schon morgens alle Plätze mehr als überbelegt. Deshalb fahren wir in den Süden, mit geplantem Zwischenstopp im Südsee-Camp in Wietzendorf. Der Camper Laden hat zwar schon geschlossen, aber Silke kommt zumindest jetzt zu einem letzten Bad im See.
Gegen Abend - pünktlich zum Abendessen beim Italiener - treffen wir in Kassel ein. Herr Erdmann erwartet uns schon und hört gespannt unsere Reiseberichte. Tja, dann ist auch schon unser Mädel Ausflug wieder zu Ende.

 

Start:  53.632 km
Ende: 54.320 km
KM:         688 km

Die Insel

Die Insel Fehmarn ist mit einer Große von 185 km² Schleswig-Holsteins größte Insel und nach Rügen mit 926 km² und Usedom mit 445 km² die drittgrößte Insel Deutschlands. 78 km Küste mit schönen Sandstränden, Naturstränden, Steilküste und Binnenseen sind für jede Art von Wassersport vorhanden. Insbesondere bei Surfern ein El Dorado wegen guten Bedingungen und der "steilen Winde". Zudem verwöhnt die Insel ihre Besucher mit mehr als 2.200 Sonnenstunden. Besonders schön ist die Insel im Mai zur Rapsblüte, wenn die Insel in Gelb erstrahlt

 

Bis 2003 war Burg a.F. mit etwa 6000 Einwohnern die zentrale Stadt der Insel Fehmarn, im Kreis Ostholstein (KFZ-Kennzeichen OH) im Land Schleswig-Holstein. Seit der Fusion der Stadt Burg a.F. am 1. Januar 2003 mit Bannesdorf, Landkirchen und Westfehmarn heißt die neue Stadt nun Stadt Fehmarn und seitdem genießt die gesamte Insel Stadtrecht. Der Stadtteil Burg mit den alten Backstein- und Fachwerkhäusern und dem Kopfsteinpflaster liegt im Südosten der Insel und ist ein perfekter Start, um weitere Teile der Insel zu erkunden. Burg ist durch einen etwa 2 km breiten Landstreifen vom Burger Binnensee getrennt, liegt also nicht direkt am Wasser. Burg wird bei Fehmaranern aber auch heute noch als "Inselhauptstadt" gesehen. Hier finden sich die meisten Aktivitäten und nette Lokale.

 

Am Burger Binnensee liegt der größte Yacht- und Motorboothafen der Insel. Besonders beliebt ist der lange Sandstrand in Burgtiefe, von weitem zu erkennen an den 3 großen Türmen des IFA-Ferien-Zentrums (meiner alten Wirkungsstätte), an dem auch jede Menge gastronomische Einrichtungen zu finden sind. Wer es etwas beschaulicher mag, der fährt zum Flügger Strand mit wunderschönen Dünen an der Westküste Fehmarns. Ebenfalls an der Westküste zu finden das Wasservogelreservat Wallna.

 

Fehmarn hat sich in den letzten 30 Jahren touristisch extrem entwickelt. Hotels, Ferienwohnungen und unzählige Campingplätze stehen den Urlaubern zur Verfügung. Also ein ideales Reiseziel!

Touristen zieht es vor allem an den Südstrand und den Wulfener Hals sowie in die Orte Burg, Burgtiefe und Burgstaaken. Die guten Bedingungen zum Surfen haben Fehmarn zudem den Beinamen „Hawaii Deutschlands“ eingebracht. Gegenüber am Burger Binnensee war das Surferparadies der Gebrüder Charchulla. Mal sehen, ob Manfred und Bea noch da sind ...  (mit denen wir früher so viele Stunden verbracht haben und die wir auf der kleinen Insel Culebra einmal in ihrem Winterquartier besucht haben). Mehr als zehn Reviere reihen sich entlang der Küste.

 

Was muss man gesehen haben auf Fehmarn

  • Meereszentrum
    mit 30.000 m² und 4 Millionen Litern Meerwasser beherbergt das Aquarium tausende Meerestiere aus aller Welt. Tropische Korallengärten und Rifftunnel - aber insbesondere die Haie sind ein besonderes Highligh.
    Gertrudenthaler Str.12,  (10.00 - 16.00 Uhr), www.meereszentrum.de

  • Schmetterlingspark
    mit Schmetterlingen aus aller Welt und einer großen Tropenhalle

  • Galileo Wissenswelt
    Das größte Mitmach-Zentrum im Norden. Hier findet sich spannendes zu Naturkunde, Technik und Kultur. Vom Dinosaurier bis zum Erdbeebensimulator oder optische Täuschungen.
    Mummendorfer Weg 11b, (10.00 - 18.00 Uhr / April-Okt.), www.galileo-fehmarn.de

  • Backsteinkirche St. Nikolai
    Die gotische Backsteinkirche St. Nikolai, erbaut 1230-1250, deren Patron der Hl. Nikolaus ist, war Schutzpatron der Seefahrer und Getreidehändler
  • Peter-Wiepert-Heimatmuseum, besteht seit 1897
    Rügen hat das Pfarrwitwenhaus - Burg das Pastorenwitwenhaus, 1581 erbaut und somit das älteste Haus der Insel.
    Inselgeschichte, Schiffsmodelle, Mitbringsel der Seeleute oder Fischereiutensilien sind hier zu bestaunen.
    Breite Str.49, (Di-So 11.00 - 16.00 Uhr), www.museum-fehmarn.de

  • Silo Climbing Burgstaaken
    Der 40 m alte Silo wurde zur Kletterwand "umfunktioniert" und dient so erfahrenen und auch weniger erfahrenen Kletterern als Urlaubsspaß.
    Kinder dürfen ab 1,10 m ihr Geschick ausprobieren.
    Burgstaaken 50, (10.00 - 18.00 Uhr / Sommer open end), www.siloclimbing.com

  • Mühlenmuseum Lemkenhafen
    Die Segelwindmühle Jachen Flünk  wurde 1787 erbaut und war bis 1954 in Betrieb. Landwirtschaftliche Geräte, Mühlsteine und Historische Inselkultur sind hier zu begutachten.
    Mühlenweg 45, (10.00 - 17.00 Uhr / außer Mittwoch), www.museum-fehmarn.de/jachenfluenk

  • Leuchtturm Flügge
    Der einzige Leuchtturm auf Fehmarn, den man besteigen kann. 1914/15 erbaut und 37 m hoch.
    Tel. 04371 - 506300

  • Freilichtmuseum Katharinenhof
    Der um 1760 erbaute Gutshof ist heute Museum und zeigt unter anderem alte Handwerkskünste wie Schmieden oder Töpfern. Außerdem sind alte Gerätschaften aus 3 Jahrhunderten zu sehen.
    Katharinenhof 15, Tel. 04371 - 1230

Wo kann man gut essen - Restaurant-Tipps

  • "Kap Orth" (Fischimbiss im Hafen Orth)
    Frischer Fisch, Fischbrötchen oder Fischfrikadellen. Man muss es probiert haben!
  • Aalkate in Lemkenhafen
    Uriges Ambiente mit Blick auf die Bucht.
    Königstr. 20, Lemkenhafen
  • Allee-Café Katharinenhof
    Windbeutel und Torten, Eintopf und Auflauf. Einfach lecker!
    Wunderbare Lage an der Steilküste, idyllisch gelegen. Im Sommer die Seele baumeln lassen im Café-Garten.
    Katharinenhof 3, 14-18 Uhr (im Sommer ab 11.00 Uhr), www.alleecafe-katharinenhof.de
  • Hofcafé & Laden Klausdorf
    Rapshonig (unbedingt probieren!), geräucherter Katenschinken und viele weitere Leckereien gibt's im Laden bei Lafrenz. Dazu Kaffee- und Teespezialitäten und natürlich leckere Kuchen und Torten.
    Dorfstraße 30, 7-18 Uhr (während der Saison), www.hofcafe-klausdorf.de

Der Campingplatz

Wohnmobilpark Wulfener Hals
Im Dreieck zwischen Ostseestrand, Golfplatz und Ferienpark liegt der 2006 neu eröffnete Wohnmobilpark (vor der Schranke der Ferienanlage).  Schrankenlos, mit dem Komfort eines 5-Sterne Campingplatzes, so ist einTeil des Wohnmobilparks Wulfener Hals konzipiert. Unabhängig von Schrankenöffnungszeiten ist An- und Abreise möglich. Die Versorgung ist durch moderne Versorgungssäulen auf Ihrem Stellplatz gewährleistet. Die vier Sanitäranlagen (behindertengerecht) sind das Aushängeschild für die Güte und Qualität dieses Campingplatzes. Alle Einrichtungen der Ferienanlage können genutzt werden. Verschiedene Restaurants, Supermarkt, Rezeption, Animation, Schwimmbad, Spielplatz und vieles mehr.

Mit ein paar Schritten sind Sie am Strand und beliebten Surfrevier oder im Golfpark Fehmarn um die Ecke. Unser Fazit: Super!!! Verdiente 5*  (Unsere eigene Meinung - wir werden (leider) nicht gesponsert)


Weitere Informationen zum Stellplatz:

Camping- und Ferienpark Wulfener Hals, Wulfener Hals Weg 100, 23769 Fehmarn, Telefon: 04371/8628-0, www.wulfenerhals.de
GPS: 54°24'22"N, 11°10'37"E

0 Kommentare

Fazit der Reise: Fehmarn ist genial zum Ausspannen, Radfahren und Surfen. Auch unser Campingplatz war der Hammer!

Ich bin echt beeindruckt, wie gepflegt und sauber die Anlage, insbesondere die Waschhäuser sind. Restaurants auch prima und Personal sehr nett und zuvorkommend. Animation ist vorhanden, aber nicht aufdringlich. Zu Recht ein 5* Campingplatz.
Uns hat es so gut gefallen, daß wir beschlossen haben, beide jeweils im nächsten Jahr mit der kompletten Familie und Anhang zu kommen. Dann wollen wir einmal die Mobilhomes oder Mietwohnwagen ausprobieren. Leider hatten wir keine Möglichkeit, diese zu besichtigen.