Ascheberch oder auch Bayerisch'Nizza genannt
Der 33. Hamburger Fischmarkt in Aschaffenburg gastiert bis 3. Mai 2026 auf dem Schlossplatz, Besucher erwartet norddeutsches Flair, kulinarische Spezialitäten wie Fischbrötchen und Live-Musik vor dem Schloss Johannisberg. Deshalb geht es jetzt nach Aschaffenburg.
Los geht's
Planung über Route A 66 - A 45 , 58 km / 45 Min. lt. Maps
Alternativ Route B 276 , genauso weit, schön durch den Wald, aber kurvenreich
Zuhause - Aschaffenburg, 02.05.2026 Wetter: 15°C ☀️⛅️
Unser Stellplatz in Aschaffenburg liegt direkt am Main – fußläufig zum Schloss und damit auch zu unserem eigentlichen Ziel des Tages: dem 26. Hamburger Fischmarkt. Perfekte Voraus-setzungen also für einen entspannten Nachmittag.
Nach der Ankunft machen wir uns zunächst zu Fuß über die Mainbrücke auf den Weg in die Innenstadt. Bevor wir uns ins Getümmel stürzen, gönnen wir uns im Bistro Pane eine kleine Stärkung. Für Herrn Erdmann gibt es ein herzhaftes Bauernbrot mit Krabbenrührei, für mich Brot mit würziger Currycreme. Dazu ein frisch gezapftes Weißbier und eine Rhabarberschorle – Urlaubsmodus aktiviert.
Gut gestärkt schlendern wir anschließend weiter Richtung Fischmarkt. Die Veranstaltung findet rund um Schloss- und Rathausplatz statt und lockt mit allerlei Buden, kulinarischen Angeboten und regionalen Spezialitäten. Ehrlich gesagt sind wir aber schneller durch als gedacht. Nach einer Runde über das Gelände und einem kurzen Blick hierhin und dorthin haben wir eigentlich schon alles gesehen.
Deshalb geht es zurück zum Stellplatz. Der Platz ist allerdings immer noch hoffnungslos überfüllt. Wohnmobile stehen Stoßstange an Stoßstange, wir selbst haben einen Platz unter der Brücke auf dem Parkplatz ergattert. Praktisch vielleicht, gemütlich aber definitiv nicht.
Nach kurzer Beratung fällt die Entscheidung: Wir fahren weiter am Main entlang.
Unser neues Ziel heißt Lohr am Main. Die charmante fränkische Kleinstadt gilt als das "Tor zum Spessart" und wird wegen ihrer historischen Altstadt und der Lage direkt am Main gerne von Wohnmobilreisenden besucht.
Dort angekommen, parken wir zunächst auf dem offiziellen Stellplatz und machen einen kleinen Fussweg in die Innenstadt. Hier lassen wir uns mit Kaffee und Kuchen verwöhnen und schlendern noch ein bischen durch die Innenstadt und schauen uns die Schaufenster an.
Zurück am Camper, lassen wir den Motor an und fahren weiter zu einem kleinen ruhigen Platz direkt am Main. Frei stehen, Wasserblick inklusive – genau nach unserem Geschmack.
Der Campingtisch wird vor einer dort stehenden Bank ausgeklappt und wenig später steht ein Aperol bereit und eine Kleinigkeit zum Abendessen. Wir genießen den Blick auf den ruhig dahinfließenden Main. Mehr braucht es manchmal nicht.
Der Abend verläuft völlig unspektakulär – und genau das macht ihn so schön. Kein Trubel, keine Menschenmassen, kein Programm. Einfach nur Ruhe, ein schöner Ausblick und das gute Gefühl, spontan den richtigen Platz gefunden zu haben. Manchmal sind die ungeplanten Entscheidungen eben die besten.