Sightseeing-Tour

MUIZENBERG - CAPE POINT - Kap der guten Hoffnung - Camps Bay

Tag 14

6.4.2016

 

 

Gegen 10.00 holen mich die beiden ab - Ziel heute Kap der guten Hoffnung.

Richtung Kapstadt fahren wir dann ab auf der M5 nach Muizenberg. Schon wegen der berühmten, kleinen Badehäuschen ist hier ein Stopp obligatorisch. Schließlich sind die mittlerweile auf vielen Fotos und in vielen Werbekampagnen zu sehen.

Dann geht's weiter. Nächster stopp ist Kalk Bay. Schöner kleiner Ort, der schon am Ortseingang die Besucher durch seine vielen kleinen Läden aufmerksam macht. Insbesondere Antikläden, Vintage & Kunst ist hier angesagt.

Bei uns allerdings ist erst einmal Frühstücken angesagt.

Zwischen all dem "Gerümpel" machen wir es uns gemütlich, lassen uns Pancakes und Eier mit Speck schmecken und genießen dabei den Blick auf's Wasser.

 

Dann geht's weiter. Nächstes Ziel: Der Cape of Good Hope National Park, für den selbstverständlich ein Eintritt für Auto und Passagiere fällig ist, damit wir zum Kap der guten Hoffnung und zum Cape Point kommen. Der Weg ist gut ausgeschildert. Wer will kann natürlich einen Abstecher nach Simonstown machen, um dort die Pinguine zu besichtigen. Wir haben genug Pinguine in Bettys Bay gesehen, daher fahren wir weiter.

Unser erster Weg führt zum Cape Point Leuchtturm, aber nicht mit der Zahnradbahn, nein, auf dem Fußweg immer schön die Stufen bergauf. Der Wind pustet uns fast weg. Stürmisch ist es hier oben, aber eine einmalige Aussicht auf den Atlantischen und den Indischen Ozean und der Blick auf den schneeweißen Sandstrand in der Diaz-Bucht ist unbeschreiblich.

 

Bartholomeo Diaz entdeckte im Jahr 1488 das Kap der guten Hoffnung auf dem Weg nach Indien. Es ist allerdings nicht der südlichste Zipfel, wie immer angenommen wird. Der liegt am Kap Agulhas und den habe ich vor ein paar Tagen bereits mit Ammarentia besichtigt.

Wer will, kann auch noch die 258 Stufen zum fast menschenleeren Sandstrand hinunter gehen und der Brandung zuschauen. Wir hatten genug mit den Stufen zum Leuchtturm und fahren zurück, um ein Foto am Kap der guten Hoffnung zu machen. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn jede Menge Japaner, Engländer und Deutsche warten darauf, das Schild  "Cape of Good Hope"  für sich alleine zu haben, um es den Daheimgebliebenen oder der Facebook-Gemeinde zu präsentieren.

 

Es ist so stürmisch, dass man fast nicht aus dem Auto aussteigen kann. Es hat schon seine Berechtigung, dass es auch "Kap der Stürme" genannt wurde. Die Beiden wurden nicht weggepustet und wir haben einige Fotos "im Kasten".

Somit haben wir diesen Programmpunkt abgehakt und offen, dass uns auf dem Weg durch den National Park vielleicht ein paar Tiere begegnen.

 Eine freche Affenbande sitzt am Wegrand, die aber von einem Parkwächter weitergescheucht wird.  Sonst sind leider keine Tiere mehr zu sehen. Früher waren hier Strauße, Zebras, gelegentlich auch ein Springbock zu sehen und viel mehr Baboons (Paviane), die manchmal zu einem regelrechten "Autostau" auf der staubigen Straße und zur Belustigung der Touristen geführt haben. Bei meinem letzten Besuch sind die Affen sogar auf unser Auto gesprungen und haben die Windschutzscheibe als Rutschbahn genutzt. Leider haben einige Affen auch ihre "Hinterlassenschaften" vom Dach auf die Scheibe gemacht und das ganze Auto verschmiert. Das Ganze ließ sich auch nicht so einfach wieder abwaschen...

 

Von Kap fahren wir über Kommietje nach Nordhoek und hier treffen wir dann auch noch auf der Straße zwei Affenfamilien auf dem "Heimweg". Da die Affen an Menschen gewohnt sind, lassen sie sich auch von uns nicht beirren. Wir schauen dem Treiben eine Weile zu, dann fahren wir weiter. In Nordhoek, das bekannt ist für seine vielen Pferdeliebhaber, findet ein kleines Fest statt und beschert uns einen frisch gepressten Fruitpunsch. (Passionsfrucht, Ananas, Apfel und Kokosmilch) Superlecker!

In der langsam untergehenden Sonne fahren wir den Chapmans Peak Drive, die schönste Küstenstraße der Welt, entlang. Der Ausblick ist atemberaubend schön. Am liebsten würde ich hier irgendwo anhalten und nur auf die Küste schauen und fotografieren, fotografieren, fotografieren.

Wenn wir allerdings noch nach Hause wollen, müssen wir jetzt weiter.

 

Wir erreichen Camps Bay und genießen den Sonnenuntergang und den Vibe, der von der Promenade und den Leuten ausgeht, die hier den Sunset mit einem Sundowner begießen.

Müde gegen 20.00 Uhr treffen wir in Somerset West ein. Pizza ist jetzt angesagt, denn wir haben alle Hunger.

Das Manuka hat leider eine geschlossene Gesellschaft, also zu Pomodoros Pizza (Lions Square) um die Ecke. Es war superlecker! Max & Lisa nehmen das Auto mit nach Gordons Bay und liefern mich vorher bei Ammarentia ab.

 

Morgen unbedingt klären, wann der Rückflug ist und einchecken, wohin mit meinen Kisten, letzte Einkäufe machen und relaxen.

 

Kosten: Pizza Pomodoro 290,-R AB Railway House 300,- R PnP Einkauf 135,38 R AB National Park Cape Point 375,- R AB

weiter mit Tag 15