Hamburg


Mit über 1,8 Millionen Menschen ist Hamburg die zweit größte Stadt in Deutschland. Highlights in Hamburg gibt es viele: Da wäre die Alster und der Elbstrand, Blankeneese, das Blankeneser Treppenviertel, das Rathaus, Jungfernstieg und Mönckebergstraße, der Michel, der Hafen, die Speicherstadt und neuerdings die Hafencity mit der Elbphilharmonie, die unheimlich elegant aussieht.

Und kaum zu glauben, der Bau der Elbphilharmonie ist endlich Ende Oktober 2016 abgeschlossen.
(Nach 9 1/2 Jahren kann Hamburg jetzt das neue Konzerthaus in Betrieb nehmen. Bekannt geworden durch Missmanagement, Baumaengel und explosionsartige Baukosten. Statt der geplanten 77 Millionen, verschlang der Bau am Ende mehr als das Zehnfache.)

Nicht zu vergessen die Reeperbahn. Es gibt viel zu entdecken.

Aber diese Sehenswürdigkeiten in Hamburg muss man gesehen haben! Weitere Infos http://www.hamburg.de/sehenswuerdigkeiten/

 

Weniger bekannt, aber trotzdem lohnenswert ist ein Besuch im Karolinenviertel mit kleinen Shops von Hamburger Modedesignerinnen, das Schanzenviertel zum Ausgehen.

Wochenend Tipp

Freitag  Es geht los!

Nachdem wir unseren alt bewährten Stellplatz bezogen haben ;), geht es zu den St. Pauli Landungsbrücken. Hier ist immer was zu sehen. Einfach toll. Jetzt geht es raus aufs Wasser.

Es gibt viele Möglichkeiten die Stadt zu entdecken. Wir starten zu einer Hafenrundfahrt. Aber nicht wie normale "Touris" mit den angebotenen Hafenrundfahrten, sondern auf dem Schiff "Frau Hedi's Tanzcafé". Tickets kann man übrigens vorab online buchen und ist günstiger, als eine normale Hafenrundfahrt. Partystimmung ist inklusive, denn an Bord findet man viele junge Leute und die Preise für Getränke sind human. 

Man kann auch die Hafenfähre nutzen. Da der Preis bereits im Fahrschein des HVV Verkehrsverbund enthalten ist, spart man hier die Kosten für ein extra Ticket. Allerdings entfallen die Ansagen des Reiseleiters. Aber wer braucht das schon im Zeitalter von Internet & Co...

 

Eine ganz besondere Fahrt ist die mit dem imposanten Schaufelraddampfer MS Louisiana Star. Das Flaggschiff der Reederei ist einem amerikanischen Heckraddampfer nachempfunden. Alle Tickets lassen sich vorab per Internet buchen oder vor Ort kaufen. Einfach mal die Seiten der Stadt aufrufen, da gibt es verschiedene Kombi/Tickets vergünstigt zu kaufen.

Vorbei geht’s am Fischmarkt, weiter in den Containerhafen, in die Fleete der Speicherstadt und vorbei an der neuen Hafencity mit Blick auf die Elbphilharmonie.

 

Wer sein Wohnmobil (mit Rad) nicht gerade direkt am Fischmarkt geparkt hat (siehe auch Reisebericht MeckPomm & Hamburg) der kann die Stadt anschließend etwas genauer mit einem Leihrad erkunden. Die Stadt Hamburg bietet Fahrräder an, die man nach Anmeldung im Internet mieten kann. Die ersten 30 Minuten sind kostenlos, die Anmeldung kostet 5,-€.

Ab geht es durch die alte Speicherstadt, die weltberühmt ist. Sie gehört zum Weltkulturerbe. Hier trotzen alte Backsteinspeicher dem Zahn der Zeit, während um die Ecke imposante Konstruktionen aus Glas und Stahl entstehen. Und bald soll ganz in der Nähe eine weitere Attraktion eröffnet werden. Die Elbphilharmonie. 

Um den Bürgern das Projekt näher zu bringen, hat man extra einen Pavillon gebaut, mit dem Modell des zukünftigen Gebäudes auf das man blickt. Kleine Lautsprecher vermitteln zudem dem Besucher musikalische Klangbilder. Mal sehen, wann man das erste Konzert in der Elbphilharmonie anhören kann. Geplant ist die Eröffnung für den 11.1.2017.

 

Das Miniatur Wunderland und das Hamburg Dungeon sind ebenfalls hier zu finden. Nächste Station Oberhafen-Kantine. Voll schräg. Über die Jahre ist das Gebäude abgesackt, nach diversen Sturmfluten, Brückenarbeiten etc. Aber es steht "stabil schief" In den letzten 15 Jahren hat es sich um 4 Millimeter geneigt. Es bleiben also noch ein paar Jahre, um hier ein Bierchen zu trinken oder was zu essen. Kleiner Tipp: Labskaus essen. Sieht gewöhnungsbedürftig aus, schmeckt aber echt lecker!

 

Weiter geht die Fahrt zum Alten Elbtunnel. Mehr als hundert Jahre alt. Als er 1911 eröffnet wurde, war er eine technische Sensation. Heute ist es Nostalgie und Hamburger Geschichte, die man live erleben kann.

Das Besondere: man kann mit dem Auto hinein fahren und mit dem Aufzug dann nach unten und unter der Elbe durchfahren. Geht natürlich auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

 

Zum Abendessen gibt es ja nach Portemonnaie verschiedene Fischlokale im Hafen. Empfehlenswert auch das Portugieser Viertel. Oder besonders schön ein Besuch in den Kramer Amtsstuben.

Weitere schöne Lokale sind das Witthüs, idyllisch im Hirschpark von Blankenese gelegen. (Elbchaussee 499a, 22587 Hamburg)

Alt Hamburger Aalspeicher, mit Blick auf die Nikolaikirche (Deichstraße 43, 20459 Hamburg)

Brauhaus Joh.Albrecht , bürgerliche Küche, in den Alsterfleeten auf der Rückseite des Rathauses (Adolphsbrücke 7, 20457 Hamburg)

Die Bullerei, wer die Küche des TV-Kochs Tim Mälzer genießen will, schaut dort vorbei (Lagerstraße 34b, 20357 Hamburg) Ich als Fan, muss da hin!

Fischereihafen Restaurant, am Anleger Dockland, direkt mit Blick auf den Hafen. Etwas teurer! (Große Elbstraße 143, 22767 Hamburg)

 

Samstag:

Wer zum Shoppen in der Stadt ist, der ist richtig am Gänsemarkt, in den Alsterarkaden, der Europa-Passage oder den Geschäften und Boutiquen am Jungfernstieg. Und wem die Füße vom Laufen oder Tüten schleppen weh tun, der kann direkt an der Binnenalster eine kleine Pause einlegen und bei einem Drink oder einem Kaffee relaxen oder auf den Stufen sitzen und mit Blick auf die Wasserfontäne den Schwänen zusehen, wie sie ihre Runden drehen.

Und wer immer noch nicht genug hat, der kann einen amüsanten Abend in einem der 60 Theater oder vielleicht im Musical verbringen. Hamburg ist bekannt für seine vielfältige Musical-Szene. Oder lieber in einem der mehr als 100 Clubs abfeiern?

 

Sonntag:

Am Sonntagmorgen treffen sich dann alle auf dem Fischmarkt: Im Sommer ab 5.00 Uhr. Schon morgens ist hier jede Menge los. Hier tummeln sich Frühaufsteher oder Nachtschwärmer, die vielleicht gerade von der Reeperbahn kommen. Klar, viele machen durch und nehmen dann das erste Frühstück direkt hier. Am Besten in der Fischauktionshalle oben auf der Galerie, mit Blick auf die Band. Unten herrscht Partystimmung und reges Treiben, einige tanzen sogar zu den Songs und singen lauthals mit. Ballermann- Stimmung im hohen Norden. Stellt sich nur noch die Frage:  Was jetzt zum Frühstück? Lieber frittierten oder geräucherten Fisch oder doch lieber ein Heringsbrötchen gegen den Kater?  PS. Neben Bier gibt's hier auch einen Kaffee zum wach werden ;)

 

Aber die Attraktionen des Fischmarkts es sind die Marktschreier, die lautstark und mit viel Witz versuchen ihre Waren an den Mann zu bringen. Da fliegen auch schont mal Bananen oder Blumen durch die Menge. Ein Riesen Spaß, weshalb viele überhaupt hierher kommen und den man sich nicht entgehen lassen sollte. In Hamburg kann man noch unendlich viel machen, man braucht nur Zeit!
Also entweder verlängern oder wieder kommen. Wir entscheiden uns für die zweite Variante.
Tschüss Hamburg!

 

 PS. Weitere Tipps für ein Wochenende - z.B. Fehmarn , die 20 beliebtesten Ostseestädte oder mehr südlich mal auf  Städtereisen nachsehen

Anreise & Stellplatz

Anreise: von Frankfurt über die A66 Richtung A7 Fulda- Kassel Hannover nach Hamburg. Ca. 500 km und lt. Navi in knapp 5 Std. zu erreichen. Wer etwas mehr Zeit hat, fährt über Landstrassen entlang der A7 und macht stopp in den vielen kleinen Fachwerkstädtchen entlang des Weges.

Stellplatz: Parkplatz am Strand Pauli
Gebührenpflichtiger Stellplatz für 20 Mobile direkt an der Elbe, zwischen Fischmarkt und Landungsbrücken. Ebener, betonierter Untergrund, nachts beleuchtet. Keine Reservierung möglich! Jeden Sonntagmorgen Fischmarkt nebenan. Von April bis Oktober 5-9.30 Uhr, von November bis März 7-9.30 Uhr. 13,50 Euro pro Nacht und Mobil am Wochenende, wochentags 8,50 Euro. Ganzjährig nutzbar.
Standort: St. Pauli Hafenstraße, GPS 53°32’46”N, 09°57’41”O, Telefon 040/230120