China Tag 5 - Peking - Chongquing

Das Lächeln löscht tausend Sorgen aus. 
一笑解千愁


Chongqing

06 Mar 2017(Mo) Peking – Flug nach Chongqing (Flug) (F M A)

 

Um 4.30 Uhr heißt es aufstehen, 5.45 Uhr Busabfahrt, nachdem die Zimmer "kontrolliert" und zur Abreise frei gegeben sind. Frau Xu klärt uns auf, dass die Kontrolle erfolgt, damit Gäste nicht versehentlich etwas liegen gelassen haben. (Na klar...) Wir werden darauf hingewiesen, dass von Make up etc. verschmutzte Handtücher in Rechnung gestellt werden. Aha! Aber alle waren brav und wir dürfen dann auch ungehindert abreisen. Es ist kaum Verkehr, wir kommen daher frühzeitig am Airport an. Hier erfolgt eine sehr genaue Sicherheitskontrolle - Männer und Frauen getrennt. Selbst ein Feuerzeug in einer Zigarettenschachtel versteckt, wird rausgefischt. Keine Chancen für die Raucher.

Sehr witzig ist dann die Verteilung der Sitzplätze im Flieger. Unsere Gruppe mit 21 Personen sitzt ausschließlich hintereinander auf den Sitzplätzen mit den Buchstaben B + K = also jeweils der mittlere Sitzplatz auf beiden Seiten. Hintereinander wie auf der Hühnerleiter :). Vermutlich will jeder Chinese nur auf dem Platz am Fenster oder am Gang sitzen. Oder hat das vielleicht etwas mit Aberglauben zu tun?

Nach 2,5 Std. Flugzeit kommen wir in Chongqing an, der größten Stadt Chinas. Das Wetter meint es heute nicht so gut mit uns, es ist regnerisch und kühl bei 14C°. Die Metropole am Zusammenfluss von Jangtse und Jialing wurde von der Regierung auserkoren, das Herz des neuen China zu werden. Die Regierungsunmittelbare Stadt ist eine eigenständige Verwaltungseinheit mit 595 Großgemeinden, 298 Gemeinden, 121 Straßenviertel und 8 Nationalitäten-Gemeinden mit mehr als 33 Millionen Einwohnern, allein in der Stadt Chongqing selbst sind es über 5 Millionen. Also eigentlich könnte man sagen, es handelt sich um einen Landkreis oder bei dieser Größenordnung um ein "Bundesland". Aber in China muss man immer das Größte oder Höchste, Schnellste etc. haben. China lebt in Superlativen. Früher gehörte Chongqing zur Provinz Sichuan.Im Rahmen des Go-West Programms erhielt die Stadt einen Sonderstatus und immense Fördermittel. Die Stadt gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten der Welt. (... gerne ohne mich) Gigantische Wolkenkratzer wohin das Auge blickt. Schön ist anders. Das Wetter bleibt weiterhin grau und regnerisch mit ca. 14 C°.

Besuch im Panda Zoo

Nach dem üblichen Mittagessen mit 8 Köstlichkeiten (das Beste ist der Reis, das in Teig gebackene Hühnchen mit süss-saurer Sauce und die obligatorische kleine Scheibe Melone) an unserem Tisch 18 (Insider-Witz ;) besuchen wir den Panda-Zoo. Die meisten der Gruppe hatten vermutet oder gehofft, dass es sich um die Panda-Aufzuchtstation handelt. Aber es ist wirklich der Zoo in der Innenstadt. Viel Beton, im Eingangsbereich Messingstatuen von Löwen, Strauße, Affen, Tigern und einem Panda. Löwen und Strauße in China???

Auf der linken Seite dann auch gleich zwei Gehege mit zwei Pandas, die gemütlich an einem Eukalyptusstrauch kauen. War's das? Das soll's wirklich gewesen sein? Ich kann`s nicht glauben, aber laut Frau Xu gibt es nicht mehr zu sehen! Na dann...

Wir spazieren noch ein wenig weiter, an einem Souvenirgeschäft vorbei und siehe da! Da ist noch ein Panda. Liegt sehr relaxed and die Wand gelehnt, fast wie auf einer Couch liegend und knabbert ebenfalls an einem Eukalyptus. Links davon führt eine Treppe nach oben. Mal sehen, was es dort zu sehen gibt. Noch 4 Pandas!!! Einer liegt auf der Seite und schläft, einer muss mal und schiebt dazu einfach seinen Körper nach hinten und sein Hinterteil über den Rand der Holzplattform und lässt seine Hinterlassenschaften einfach fallen - ohne jedoch sein fressen zu unterbrechen. Danach zurück in die Ausgangsposition. So einfach ist das!

Nach einer halben Stunde Abfahrt. Wir fahren wir weiter zur Schiffs-Anlegestelle unseres gebuchten 5* Hotelschiffes. Einer der Mitreisenden meint etwas sarkastisch, dass man es nicht ganz mit dem Schiffsanleger in Hamburg vergleichen könne... Kann man nicht abstreiten. Es sieht mehr wie ein kleiner Frachthafen aus und die Dampfer die hier so rumliegen auch eher wie Seelentröster. Linke Straßenseite ohrenbetäubender Lärm. Hier entstehen neue Hochhäuser. Es ist stockdunkel und unheimlich laut, aber das stört keinen der Arbeiter.

Zum Schiff kommen wir über einen alten Pontong. Wir machen Witze, als wir auf der rechten Seite von unserem Schiff "Gold 8" ein altes, abgewracktes Flussfahrtschiff liegen sehen. Immerhin mit einem Entertainment-Bereich auf dem Sundeck. Es werden bereits die ersten Witze gemacht, was uns wohl an Bord erwartet.

Aber auf das Schiff gelangt man nur, wenn man die Security Kontrolle passiert. Das Handgepäck wird durchleuchtet, ob auch niemand Getränke an Bord schmuggelt. Warum sollte man so etwas tun?

Ich werde aufgeklärt, dass Getränke, je nach Wechselkurs, etwa 4,-5,- € für einen Softdrink kosten. Die Getränke müssen die günstige Schiffsreise dann wieder raushauen...

In der Zwischenzeit werden unsere Koffer von den chinesischen Kofferträgern an Bord gebracht. Jeweils 4 Koffer auf einmal.

 

Auf dem Schiff angekommen erhalten wir zunächst einen Begrüßungstee. Die Chinesen gießen Jasmin Tee bis zu sechsmal auf, die anderen Teesorten bis zu viermal. So schmeckt er dann auch. Die Teesorten haben unterschiedliche Heilwirkungen, aber man muss daran glauben. Hier hat übrigens alles Heilwirkung: Ginseng, Tigerpenis, Perlenketten, Jadesteine, Schlangenschnaps und vieles mehr...

Anschließend erhalten wir unseren Kabinenschlüssel und starten sofort zur Inspektionstour. Unser Zimmer auf Deck 5 ist schön und groß, sogar das Badezimmer und verfügt sogar über einen eigenen Balkon. Allerdings muss die Kleidung im Koffer bleiben, den wir unter das Bett schieben, denn in den Kleiderschrank passen nur 3 Kleiderbügel und das Nachtschränkchen hat auch nicht genügend Platz. Also keine Kleider auspacken und weiter aus dem Koffer leben. Gut, wenn man Camper-Erfahrung hat...

Yangtze Kreuzfahrt

Nach einer halben Stunde fahren wir weiter zur Schiffs-Anlegestelle. Einer der Mitreisenden meint etwas sarkastisch, dass man es nicht mit dem Schiffsanleger in Hamburg vergleichen könne... Kann man nicht abstreiten. Es sieht eher wie ein kleiner Frachthafen aus und die Dampfer die hier so rumliegen auch eher wie Seelentröster. Linke Straßenseite ohrenbetäubender Lärm. Hier entstehen neue Hochhäuser. Es ist stockdunkel, aber das stört keinen der Arbeiter.

Zum Schiff kommen wir über einen alten Pontong. Wir machen Witze, als wir auf der rechten Seite von unserem Schiff "Gold 8" ein altes, abgewracktes Flussfarhrtschiff liegen sehen. Immerhin mit einem Entertainment-Bereich auf dem Sundeck. Wer da wohl noch mitfährt?

In der Zwischenzeit werden unsere Koffer von den chinesischen Kofferträgern an Bord gebracht. Gleich 4 Koffer auf einmal.

 

Auf dem Schiff angekommen erhalten wir zunächst einen Begrüßungstee. Die Chinesen gießen Jasmintee bis zu sechsmal auf, die anderen Teesorten bis zu viermal. So schmeckt er dann auch. Die Teesorten haben unterschiedliche Heilwirkungen, aber man muss daran glauben. Hier hat übrigens alles Heilwirkung: Ginseng, Tigerpenis, Perlenketten, Jadesteine, Schlangenschnaps und vieles andere...

Danach bekommen wir unseren Kabinenschlüssel und starten sofort zur Inspektionstour. Unser Zimmer ist schön, groß und hat sogar einen eigenen Balkon. Allerdings muss die Kleidung im Koffer bleiben, den wir unter das Bett schieben, denn in den Kleiderschrank passen nur 3 Kleiderbügel und das Nachtschränkchen hat auch nicht genügend Platz. Also keine Kleider auspacken und weiter aus dem Koffer leben. Gut, wenn man Camper-Erfahrung hat...

Zum Abendessen sitzen wir wieder an Tisch 18, der hier Tisch 26 heißt. ;). Das Buffet, das uns erwartet, ist reichhaltig, aber es gibt auch hier wieder das gleiche Essen, wie die Tage vorher. Leider keine Abwechslung. Immer wieder: Panierte und frittierte Hähnchenstreifen in süss-sauer Sauce, Schweinefleisch mit Lauch und Erdnüssen, Rindfleisch mit Zwiebel, Reis, Panchoi gedünstet, Fisch paniert und zum Nachtisch eine kleine Ecke Wassermelone. An Bord wechselt allerdings die Suppe. Hier gibt es zu der Tomaten-Wasser-Suppe noch eine Cremesuppe und zum Dessert stehen noch kleine, extrem süße Tortenstückchen bereit.

Mit dem chinesischen Essen wie wir es kennen, hat dies nur weit entfernt zu tun. Gewürze fehlen fast gänzlich und die Suppe wurde nochmals mit 5 Liter Wasser verlängert. Vergleichbar mit einer chinesischen Schnellimbiss-Variante im Kaufhaus.

Unser "Reiseschnäppchen" ist also eher keines, sondern einfach eine "Billig-Variante" einer China-Rundreise. Man muss sich dessen bewusst sein und es als solches akzeptieren.

First-Class sind allerdings die Preise an Bord. Bier oder Softdrink 0,1 l aus der 2 Liter-Flasche ausgeschenkt kosten 30,- Yuen. Je nach Wechselkurs sind das zwischen 4,- € und 5,- €. Kirsten zahlt für ihre Flasche Wein 295,- Y. = fast 50,- € für einen französischen Shiraz.

 

Das Schiff ist mit 350 Personen belegt, 440 hätten Platz. Alles Gäste von Sinorama, hauptsächlich aus Kanada und USA. Neben dem Restaurant gibt es eine Bar, eine Bibliothek und ein Spa sowie einen Arzt an Bord. Dazu später mehr.

 

Den Abend lässt Kirsten mit ein paar Mitreisenden in der Bar ausklingen. Ich bin bereits um 19.30 Uhr im Bett. Nicht mal lesen schaffe ich jetzt noch, mir fallen die Augen zu. Die Reise schafft micht!

Zwischendurch mal ein paar Minuten freie Zeit zum relaxen wäre nicht schlecht. So müssen sich die Amerikaner oder Japaner fühlen, die einen "Europe in a week" Trip machen.

 

Ausgaben: 20 Y - Busfahrer



Schedule / Location

27.08.2016

* Flug von Peking nach Chongqing 

* Besichtigung des Panda Zoos

* 5 Sterne Kreuzfahrtschiff

Weiter geht die Reise morgen flussabwärts zum Shibaozhai-Tempel

 

Location: Kreuzfahrtschiff: Sinorama Gold 8 (5 Sterne)


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