Camping ist die beste Art, sein Leben zu gestalten
Ab in die Karoo
Während der Weihnachtszeit ist die Küste rund ums Kap so überfüllt – volle Strände, dichter Verkehr und Touristengewimmel überall. In der Karoo dagegen Weite, Ruhe und spektakulärer
Sternenhimmel fern vom Trubel der Feiertage.
Statt Stress am Strand finden wir echte südafrikanische Gelassenheit, klare Luft und die besondere Magie der Wüste. ✨
Los geht's
Route: Auf der N2 über Grabouw, Botrivier, Caledon, Riviers- sonderend, Stormsvlei, Swellendam, Lt Google 194 km, 2 Std., 24 Min.
Swellendam
Somerset West - Swellendam, 25.12.2025 Wetter: 29°C ☀️
Nach 3 Std. Fahrt, mit Kaffeestopp in Rivierssonderend! (nein, nicht Riversdale, wo die schönen Geschäfte sind) landen wir kurz vor 14.00 Uhr im Gaia Sanctuary Campingplatz. Was jetzt dort genau Sanctuary ist, hat sich mir noch nicht erschlossen, vielleicht die Turtles, wie ein Schild zeigt??
Egal, wir sind nicht deshalb hier, sondern weil es hier eine besondere Übernachtungsmöglichkeit gibt. Ein umgebauter Doppeldecker-Bus. Ganz im Hippiestyle "zusammengeschustert".
Die untere "Etage" verfügt noch über eine letzte Bank, wie damals im Schulbus, sowie sechs Doppelsitzbänke (aber noch aus sehr alten Zeiten). Über dem Radkasten wurde jeweils eine Tischplatte eingefügt, sodass 4 Personen hier sitzen und essen können. Der vordere Bereich beherbergt die Küche, mit Kühlschrank, Herd und Spüle. Das Oberdeck hat im hinteren Teil ein Doppelbett, 2 Stockbetten und sogar WC und eine Badewanne. Sehr witzig!°
Der Fahrersitz ist einer weiteren Toilette gewichen. Außerdem gibt es eine Außendusche.
Eine komplett außergewöhnliche Unterkunft, wenn auch nicht gerade günstig. Für den Preis hätten wir auch ein schönes Guesthouse oder Cottage bekommen. Aber "normal" kann ja Jeder.
Nach Ankunft starten wir unseren Grill, der aus einem kleinen Aufsatz auf der Gasflasche besteht und einem mitgebracht Grillrost. Nudel und Kartoffelsalat haben wir fertig gekauft und dazu gab es einen frischen Tomaten - Gurke - Koriander Salat zur Boerewors.
Nach dem Essen wurde das Camp erkundet, wobei Schwimmen aus Wetter Sicht nicht zur Frage stand und ich spätestens nach dem Hinweis "Boote" am Fluss festgestellt habe, dass das SUP noch Zuhause steht... Dumm gelaufen.
|
Reisekosten: |
gefahrene Kilometer |
|
Benzin: 956,35 Food: 40,00 WasserF&B: 58,00 Kaffee CP: 1450,00
|
Start: Ende: TKM: |
🏠 The Gaia Sanctuary, Portion 20, Farm 266, Buffeljags, Swellendam, 6742, Südafrika
https://www.thegaiasanctuary.com/
The Gaia Sanctuary
Die Öko Farm liegt am Breede River, 20 km außerhalb von Swellendam, mit Blick auf die Langenberg Bergkette. Sie liegt am Fluss und bietet alles, was man für ein "autarkes" Camping Erlebnis benötigt. (Kein Strom- oder Wasseranschluss im Campingbereich)
Diverse Zeltplätze mit und ohne Braai Area sowie die Möglichkeit, sein Zelt auf einem Holzdeck, mit Blick auf den Fluss aufzubauen. Gäste des Campingplatzes müssen ihre eigene Kühlbox
mitbringen.
Eine weitere Möglichkeit sind die A-Frame Häuser, die komplett ausgestattet sind. Allerdings
gibt es keinen Kühlschrank, dafür eine große Öko-Kühlbox zur Aufbewahrung von Lebensmitteln und Getränken. Kühlakkus und Eiswürfel sind mitzubringen.
Eine besondere Unterkunft ist der Top Deck Bus. Ein (sehr) alter Doppeldecker Schulbus wurde in einen 4-Bett Campingbus umfunktioniert, mit einem Doppelbett und etwas kürzeren Stockbetten, die
mit einer Länge von ca. 1,70 m für die kleineren Gäste gedacht sind.
Auch der steht zur Vermietung, wobei hier Hunde nicht erlaubt sind. (In Ausnahmefällen möglich)
Da es hier ein Eco = Öko Camp ist, gibt es weder Landstrom noch fließend Wasser. Strom kommt von einer Solaranlage und Wasser aus einer Zisterne bzw. Brunnen.
Daher muss sich jeder Camper Trink-, bzw. Frischwasser selbst mitbringen. Logischerweise dürfen nur Öko Waschmittel bzw. Hygiene Artikel benutzt werden, die jedoch zur Verfügung gestellt
werden.
Wer hier allerdings übernachten möchte, sollte einen 4x4 haben, mit Bodenfreiheit, denn die letzte Strecke übersteht ein normaler PKW nicht. Und Gravel Road ist manchmal ein etwas ausgedehnter
Begriff. Gut, dass wir uns für einen 4x4 Offroad Trailer entschieden haben, fällt mir in diesem Zusammenhang ein, sonst wären viele Campingplätze für uns nicht erreichbar. Zumindest die
nicht, die uns bisher so gut gefallen haben in den Bergen oder an Flüssen.







