Solotravel on Tour in Südafrika


Wer noch nicht da war, der will hin. Und nicht nur wegen der großartigen Landschaften, dem tollen Licht und der fantastischen Tierwelt. Hin kommt man mittlerweile mit vielen Airlines. Lufthansa oder South African fliegen täglich über Johannesburg, von dort geht es dann weiter. Auch KLM bietet öfters Reiseschnäppchen. Und wer ein "Rundum-Sorglos-Paket" bevorzugt, der bucht am besten schon ein Komplett-Paket inclusive Touren und Unterkunft.

Im August, dem afrikanischen Winter ist die optimale Reisezeit,für den, der die Tierwelt in den Parks bei Johannesburg besuchen möchte. Trotzdem kann es dort tagsüber ziemlich warm sein. Nachts sind die Nächte allerdings ziemlich kalt. Überhaupt sollte ein Südafrika-Tourist immer eine Windjacke und einen Pulli dabei haben. Durch die Lage am Meer weht öfter eine "steife Brise". Insbesondere auf dem Tafelberg.

Aber jetzt begleitet uns auf dieser Reise und verbringt ein paar sonnige Tage in Südafrika. Viel Spaß!

 

2 Tage unterwegs im Western Cape

Wir bekommen Besuch - von einer Instagram Bekannten, die Afrika liebt und jetzt auch einmal nach Südafrika kommt, nachdem wir fast zwei Jahre miteinander geschrieben haben, denn über das Campen haben wir uns kennengelernt. Sie hat kurzentschlossen einen Sprachkurs in Kapstadt gebucht und jetzt ist sie hier bei uns.

Unser Ziel ist es, Jana Südafrika etwas näher zu bringen und die wunderschöne Region hier im Western Cape zu zeigen. Und zwar das, was sie von Kapstadt aus nicht selbst machen kann. Deshalb habe ich die Route ab Somerset West so geplant, dass sie auch etwas vom Landesinneren sieht und wir dann an der Küste entlangfahren.

 

Für die Unterkunft habe ich ein Chalet in Franschhoek gewählt, denn ich möchte unbedingt mit ihr über den Franschhoek Pass fahren. Nicht nur das die Fahrt einfach unglaublich schön ist, ich hoffe auch auf Begegnungen mit den Baboons, die hier in den Bergen leben. Bisher haben sie mich nie enttäuscht und haben immer schön brav am Wegesrand gesessen. Leider muss Lilly, unser Hund, Zuhause bleiben, da mich der Gästehaus Besitzer extra angerufen hat, dass es für Lilly zu gefährlich ist. Sobald die Baboons andere Tiere riechen, kommen sie von den Bergen runter und greifen an. Er hat seine Katze und einen Hund auf diese Art eingebüßt.

 

Bevor wir jedoch losfahren, müssen wir noch Proviant einkaufen, denn ich habe ein Braai geplant. Das gehört zu einem Besuch in Südafrika dazu. Den Einkauf haben wir bereits gestern bei Food Lovers Market getätigt – und wie nicht anders zu erwarten, war Jana von der Präsentation der Lebensmittel und von der Größe der Steaks erstaunt. Genau wie wir, als wir die zum ersten Mal gesehen haben. 4 Kg für ein Steak ist ja auch nicht schlecht …

Unsere Reiseroute:

Somerset – Stellenbosch 20 km / 20 Min.  /      Stellenbosch - Paarl          22 km / 25 Min.

Paarl – Franschhoek         35 km / 30 Min.        Übernachtung in Franschhoek

Franschhoek – Elgin         46 km / 40 Min.         Elgin – Bettys Bay             54 km / 42 Min.

Bettys Bay – Somerset      48 km / 52 Min.     

           

Somerset West - Franschhoek, 19. November 2021

Da man in Südafrika möglichst früh auf Tour geht, wegen Sonne, Hitze und Öffnungszeiten (vieles schließt schon um 17.00 Uhr) und man nicht rasen will, war unser geplanter Start heute Morgen 8.00 Uhr. Das haben wir auch fast eingehalten.

 

Erster Tagespunkt – ca. 20 km entfernt – Stellenbosch „Oom Samie sa Winkel“, absoluter Touristen-Foto-Stopp. Ein alter Krämerladen, der von Bonbons im Glas bis Geschirr und alten Besen alles verkauft.

 

 Zweiter Stopp – „Drakenstein Lions Sanctuary“. Hier werden Löwen aus Zoos, privaten Haltungen oder Tiere in Not aufgenommen. Einige der Tiere kamen aus Rumänien, andere zB. aus einem Arabischen Emirat. Dort wurde der Löwe im 14. Stock in einer Mietwohnung gehalten. Unfassbar!

 

Nächster Halt – Le Bonheur – Krokodile & Reptilien Farm. Mein alter Freund Stefan, der in seiner unnachahmlichen Art über von den Krokodilen erzählt, begeistert immer wieder mit seinen Geschichten. Heute gibt es sogar eine Fütterung der Krokodile. Aber die Krokodile waren so satt, die hat das Huhn überhaupt nicht mehr interessiert.

 

Im Anschluss an die Krokodil-Tour haben wir noch einen Blick auf die Schlangen geworfen und der Reptilien-Show beigewohnt. Einige der giftigsten und gefährlichsten Schlangen wurden gezeigt. Zu den giftigsten Schlangen Südafrikas zählen die Kap Kobra, die Puffotter und die Baumschlange.
Am Ende der Show konnte man sich eine Schlange um den Hals legen. Ich habe es gewagt ….

 

Nach soviel Aktion wird es Zeit etwas zu relaxen und zu essen. Dazu haben wir die Fairview Ziegenfarm ausgesucht. Der hausgemachte Käse ist einfach nur superlecker. Die Portionen sind groß und daher teilen Jana und ich uns eine Käseplatte. 7 Käsesorten dürfen wir uns auswählen Dazu gibt es frisches, hausgemachtes Baguette, eingelegte Früchte und Oliven. Absolut klasse.

 

Dazu trinke ich ein Glas Hauswein. Für 3 Personen (Käseplatte, Pizza, Bier, Wein, Saft und Kaffee zahlen wir zusammen 430R, also ca. 25 Euro.
Noch ein kurzer Gang durch den Weinkeller und den Weintasting Room und den Farmshop, dann zieht es uns weiter ins ca. 35 km entfernte Franschhoek.

 

Kurzer Bummel durch die nette Hauptstraße von Franschhoek, obwohl die meisten der Geschäfte, jetzt um 16.00 Uhr bereits schließen. Restaurants und Cafés sind geöffnet, aber es ist extrem ruhig auf den Straßen. Leider wird der schöne Market, der am Wochenende hier stattfindet, gerade abgebaut. Pech gehabt.

In die Kirche dürfen wir auch nicht rein, da gerade eine Hochzeit stattfindet. Schade!

 

Auch dem Weingut „La Motte“ statten wir einen Stipvisite ab. Um uns in dem wunderschönen Garten niederzulassen und die hausgemachten Kuchenköstlichkeiten zu probieren, fehlt uns leider die Zeit und langsam tun uns auch die Füße weh.

 

Pünktlich um 17.00 Uhr kommen wir im Montmartre Guesthouse an. Unser Chalet hat 2 Zimmer mit eigenem Bad, eine Küche mit Wohnbereich und Kamin und eine Terrasse mit Grill und traumhaften Ausblick über Franschhoek und die Berge.

 

Unser Tagespensum ist geschafft – jetzt heißt es relaxen, Füße hoch und später den Grill anwerfen.

 

🏠 Montmatre Guesthouse, Franschhoek Pass Road

PO Box 459, Franschhoek, 7690

Tel: +27 82 8977 668  info@montmartre.co.za

 

 Franschhoek - Somerset West, 20. November 2021

 Wir werden mit strahlendem Sonnenschein geweckt. Jana steigt durchs Fenster, da sie die Türen mit der Türverriegelung nicht lösen kann. Man muss sich nur zu helfen wissen ....

 

Sie hat schon ihr Handy aufgebaut und macht ganz tolle Videos im Zeitraffer vom Sonnenaufgang. Ich hole mir einen Kaffee und wir genießen den traumhaften Blick über das Frantschhoek Valley, als plötzlich was an mir vorbeil schießt. Was war das denn?

Ein ziemlich großer Baboon der zum Teich weiter unten läuft und sich dort gemütlich in die Sonne setzt.

 

"Eigentlich" sollten wir jetzt besser ins Zimmer zurück gehen. "Eigentlich" ... 


Aber wir wollen beide, ganz nach touristenmanier die Affen auf Video und Foto bannen. Also Handys raus und  los - als die nächsten zwei Baboons direkt an der Brüstung entlanglaufen und dem ersten Affen folgen.

Wir haben uns beide so erschrocken und hatten natürlich das Handy nicht griffbereit zum filmen...

Wer rechnet denn auch mit Affen direkt auf der Terrasse?

 

Unser Geschrei ruft Herrn Erdmann auf den Plan, der versucht uns ins Zimmer zurück zu scheuchen.

Schließlich können gerade diese Baboons ziemlich gefährlich werden und die Männchen können immerhin bis zu 1,20 m groß und 30 kg schwer werden. Und da möchte man es nicht auf eine Konfrontation anlegen.

Das geht schief, denn mit den Affen ist nicht zu spaßen.

 

Der Besitzer des Guesthouses hat bereits auf seiner Kamera die Affenbande erblickt und kommt, um Fenster und Türen zu kontrollieren, damit die Baboons keinen Schaden anrichten. Zwei seiner Gästezimmer wurden auf der Suche nach Nahrung komplett verwüstet und zerstört.

Das kommt davon, wen man die Affen anfüttert und sie dann zutraulich werden und in die Gebiete der Menschen kommen, um dann ihr Futter einzufordern.

 

Wir verlassen das Montmartre Guesthouse und fahren über den Franschhoek Pass mit Ziel Elgin. Mit den Affen haben wir ja bereits Bekanntschaft gemacht und so bleibt und nur der eine oder andere Stopp zum fotografieren und die Fahrt durch die Berge zu genießen. Unser heutiges Ziel - durch die Berge an die Küste und dort einen besonderen Stopp einlegen für Jana.

 

Nachdem wir den Franschhoek Pass hinter uns gelassen haben, kommen wir nach Elgin - und zu unserem nächsten Ziel, dem Elgin Railway Market.

In einem alten Apfellagerhaus, umgebaut zu einem Steampunk- und Art-Déco-Markt mit vielen leckeren Essensständen und Ständen mit Kunsthandwerk. Live-Musik rundet das Ganze ab. Wirklich sehr sehenswert.

 

Wir bummeln durch die Halle und schlemmen uns durch die verschiedenen Köstlichkeiten, hören der Musik zu und knuddeln die kleinen Welpen, für die der Tierschutz hofft, heute neue Besitzer zu finden.

Dann heißt es auch schon, ab ins Auto und weiter!

 

Es geht entlang der schönsten Küstenstraße der Welt, auf dem Clarence Drive nach Bettys Bay, zu den Pinguinen. Die wollte Jana unbedingt noch sehen - und

versprochen ist versprochen!

 

Das Stony Point Nature Reserve liegt in der malerischen Küstenstadt Betty's Bay im Bezirk Overberg und beherbergt eine der größten Brutkolonien des Afrikanischen Pinguins.

 

Von Bettys Bay geht es entlang der Küste wieder Richtung Gordons Bay nach Somerset West. Jana

fährt zurück nach Kapstadt.



Warum Südafrika?

Aber was ist so besonders, dass alle ans schönste Ende der Welt wollen? Es gibt Berge, Meer und Wüste. Pulsierende Städte und Naturparks, Weinanbaugebiete und eine Küche, die geprägt ist von den Einwanderern dieser Welt - kombiniert mit einheimischen Köstlichkeiten. Die Mischung macht's. Alles in Allem - für mich ist Südafrika einfach Weltklasse und Kapstadt gehört zu den schönsten Städten der Welt.

Das war nicht immer so. Die San, Buschmänner und Ureinwohner des Landes, hatten sich vor ca. 20.000 Jahren ein schönes Plätzchen am unteren Zipfel des Landes gesucht, bis Jan van Riebeeck auf dem Seeweg hier vorbei kam und es als den idealen Versorgungsort für die Handelsschiffe der Ostindien-Kompanie erklärte. Die Bucht um den Tafelberg war geschützt, ideal am Meer gelegen und durch die Seeluft waren die Böden fruchtbar und ertragreich. Ein idealer Standort.

 Die San, die ein eher friedliebendes Volk sind, wurden vertrieben oder als Sklaven gehalten. Ihre Vertreibung begann allerdings bereits im 17. Jahrhundert, als die Bantu nach Südafrika übersiedelten. Sie waren Viehzüchter und beanspruchten das fruchtbare Land um die Kap Region für sich. Die friedliebenden San waren gegen die kämpferischen Bantuvölker eher chancenlos und viele zogen immer weiter in trockenere Gebiete ins Landesinnere, wo sie zum Teil noch heute in ihren Dörfern in der Kalahari anzutreffen sind. Ihre Kenntnisse über Pflanzen, Heilkräuter und Flora und Fauna war so groß, dass sie in der Lage waren auch in dieser Region zu überleben. Die Männer gingen auf die Jagd oder stellten Fallen und waren große Spurenleser. Die Frauen waren für das Sammeln und Zubereiten der Pflanzen und Früchte zuständig.

Auch die Khoi (Khoikhoi) waren verschiedene Nomadenvölker die ebenfalls in der Kap Gegend ansässig waren und hauptsächlich Viehherden besaßen. Sie betrieben regen Tauschhandel. Als die Europäer mit ihren Schiffen kamen, waren sie zunächst willkommene Tauschpartner. Als sie jedoch kein Interesse hatten, hier weitere Aufbauarbeit in der Landwirtschaft zu leisten gab's Ärger im Paradies. Die Europäer nannten die Einwohner mit Vieh "die Hottentotten" und die anderen die "Buschmänner".

 

Doch zunächst landete der Portugiese Bartholomeu Dias zufällig bei Sturm am 3. Februar 1488 in der Bucht von Mossel Bay, auf einer Expeditionsreise Richtung Osten. Dann segelte Vasco da Gama zu Weihnachten 1497 um das Kap und begründete mit seinen Verbindungen zum Indischen Ozean die Gewürzroute. Allerdings war das Kap wegen seiner unberechenbaren Stürme gefürchtet.

Dann übernahmen die Engländer und Holländer die Führung im Handel mit Asien. Als dann 1647 ein holländisches Handelsschiff auf Grund lief mussten 62 Matrosen hier bleiben, bis man sie wieder abholen wollte. Einer unter der Schiffsbesatzung war der Holländer Jan van Riebeeck. Als der junge van Riebeeck nicht mehr genügend Arbeitskräfte hatte, musste er Sklaven aus Madagaskar und Java "importieren", um Obst und Gemüse anzubauen. Auch Weintrauben gehörten dazu und 1659 wurde dann erstmals Wein am Kap gepresst. Heute gehört die Weinbauregion rund ums Kap zu den Highlights jeder Rundreise.

 

Als van Riebbeck das Kap verließ, hatten zwischenzeitlich Europäer, Sklaven aus Asien und Afrika das Kap besiedelt und es gab Farmen entlang der Halbinsel. Bad gab es Straßen und Gebäude und das war der Beginn von Kapstadt, das heute noch "Mother City" genannt wird. Die Briten machten dem Spuk dann ein Ende und erklärten Südafrika zur Kronkolonie und die Sklaverei zur Vergangenheit. Übrig blieb ein Schmelztiegel aus Afrikanern, Indern, Malaien, Indonesiern und Europäern. Die Schwarzen, die Weißen und die Coloureds, die einen Anteil von 50% der Bevölkerung ausmachen.

 

Wer die Stadt in ihrer vollen Pracht sehen will, dem bleibt gar nichts anderes übrig, als auf den Berg zu gehen oder zu fahren. Mit der Seilbahn kommt man auf den 1087 m hohen Tafelberg, der häufig so aussieht, als hätte man ein weißes Tischtuch auf die Tafel gelegt. Umrahmt von Wolken, die dann den atemberaubenden Blick auf die Bucht versperrt und auf Robben Island, wo Nelson Mandela bis zu seiner Entlassung inhaftiert war.

 

Fast genauso gut und kostenfrei kann man den Blick vom gegenüber liegenden Signal Hill genießen. Am schönsten am späten Nachmittag mit einer Flasche Wein im Gepäck und von dort dann den "Sundowner" mit dem Blick auf die Bucht genießen. Von hier kommt man entweder zurück in die City oder man macht einen kurzen Abstecher nach Camps Bay. Hier muss man einfach mal hin. Sehen und gesehen werden, lautet eindeutig hier das Motto. Am Strand werden öfters Fotoaufnahmen für Modemagazine gemacht oder Filmszenen gedreht. (Sogar einmal für einen Bollywood Film ;) Wer also hip sein will, der kommt an Camps Bay, den teuren Autos und den hübschen Mädchen gar nicht vorbei.

 

Mindestens genauso schick ist die Waterfront. Mächtig aufgerüstet zur Weltmeisterschaft finden sich hier unter dem Riesenrad jede Menge Restaurants für jeden Geschmack. Umrahmt von Geschäften und Souvenir Shops herrscht ein Gewimmel rund um das Hafenbecken. Ein beliebter Treffpunkt der deutschen Community war das Paulaner Brauhaus gegenüber vom Clock Tower, wo die Schiffe nach Robben Island abfahren. Leider hat das Lokal 2012 dicht gemacht.

 

Einen Sundowner kann man auf einem Katamaran bei einer Fahrt durch die Bucht genießen. Wein bis zum abwinken - für den, der's mag. Es gibt zwar keinen schlechten Wein, aber hat mit den besonderen Lagen, die auf den Weingütern angeboten werden wenig zu tun. ;)

Aber auch tagsüber kann man stundenlang durch die Malls an der Waterfront streifen und sich in den vielen kleinen Geschäften und Boutiquen umsehen. Vermutlich gibt es hier nichts, was es nicht gibt. Edle Designer, (zwischenzeitlich leider auch viele Ableger europäischer Modehäuser) afrikanische Modelabels, Kunst, Handwerkskunst und jede Menge "Fresstempel". Einfach gigantisch und ideal für einen Tag bei schlechtem Wetter.

 

Bummeln und shoppen kann man auch in der Long Street, die sich durch die Stadt zieht. Aber auch hier haben zwischenzeitlich einige Straßenhändler ihre Stände aufgebaut, die stark an unsere "Flohmarkt-Shops" erinnern und Massenware anbieten. Das war vor der WM noch anders. Da haben hier wirklich verschiedenste Künstler oder Handwerker ihre Waren angeboten und man konnte oftmals noch zusehen, wie sie die kleinen Souvenirs hergestellt haben. Gleiches gilt für die vielen kleinen Cafés und einheimische Restaurants, die zwischenzeitlich einigen großen, auf Touristen abgestimmte Kettenlokalen gewichen sind. Trotzdem - wenn Sie es nicht anders kennen, werden Sie diese Stadt trotzdem sofort lieben. Spätestens wenn Sie abends durch die quirligen Straßen geschlendert sind und überall fröhliche Menschen und Musik zu hören ist, wollen Sie nicht mehr zurück. Viele werden dann vom sogenannten "Afrika-Virus" gepackt und kommen immer wieder.

 



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